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3. Februar 2026Gunmoll liefern ein Debütalbum, das Erinnerungen an Scorsese, Tarantino und Lynch weckt und mit filmischer Atmosphäre sofort intensives Kopfkino auslöst.
von Mia Lada-Klein
Wenn ein Debütalbum „Kill Your Darlings“ heißt, erwartet man entweder großes Drama oder große Kunst. Im besten Fall beides. Gunmoll entscheiden sich optimalerweise für eine Mischung und liefern mit ihrem Erstling ein Werk ab, das weniger nach klassischem Rockalbum klingt als nach einer sehr gut kuratierten Filmsammlung für ein imaginäres Kino irgendwo zwischen Amsterdam, Balkan Beats Bar und staubiger
Tarantino-Welt.
Der berühmte Schreibtischratschlag „Kill Your Darlings“ bedeutet bekanntlich, sich von guten Ideen zu trennen, wenn sie dem großen Ganzen schaden. Gunmoll nehmen das gefühlt ebenfalls erstaunlich ernst und entsorgen nicht nur die schlechten Einfälle, sondern arrangieren die guten so, dass sie wie bewusst gesetzte Filmszenen wirken.
Mit „Chasin’“ fällt man auch direkt mitten in die Welt von Gunmoll. Der Opener öffnet den Vorhang mit einem Sound, der sofort Bilder erzeugt. Ein bisschen Kill Bill, ein bisschen „Goodnight Moon“ von Shivaree. Man hört weniger einen Song als gefühlt einen Vorspann.
Gunmoll zwischen Pop, Pistolen und Pathos
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