Gizmodrome: Gizmodrome – Album Review

Gizmodrome: Gizmodrome – Album Review

 

Legenden spielen aus Liebe zur Musik, frei von kommerziellen Verwertungsgedanken

Talking Heads, Level 42, The Police, PFM: Die Namen der Bands, in denen die vier Musiker von Gizmodrome gespielt haben, sind allesamt klangvoll. Jetzt, im Herbst ihrer Karriere, wollen Stewart Copeland, Adrian Belew, Mark King und Vittorio Cosma vor allem eines: Spaß haben. Die Supergroup jammt sich voller Überschwang durch Rock, Funk und Weltmusik. Und man kann sie vor sich sehen: Wie sie lächeln, unbeschwert und voller Spielfreude. Dass sie spielen können, ist eh klar. Was auf diesem Album aber besonders viel Spaß macht, ist diese völlige Unbeschwertheit.

Die Songs – etwa das funkige „Man In The Mountain“, das quirlige „Sweet Angels (Rule The World)“ oder sphärische „Strange Things Happen“ sind frei von kommerziellen Verwertungsgedanken, zielen so weit am Zeitgeist vorbei. Die oft zappaesken Vocals tun da ihr Übriges. Und so wird schnell klar: Hier spielen vier Legenden in erster Linie aus Liebe zur Musik. Besonders gelungen ist auch „Ride Your Life“ und das vom typischen Mark King-Bass dominierte „Spin This“. Im letzten Song „Star Naked“ darf dann nochmal jeder Musiker zeigen, was er kann. Und so endet dieses ungewöhnliche Album mit einem großen Finale. Nicht nur für Prog-Rock-Anhänger eine Hörempfehlung.

„Gizmodrome“ von Gizmodrome ist am 15.09.2017 bei earMUSIC erschienen.

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