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31. Juli 2025Fantastisch: Mit beachtlicher Feinfühligkeit und Sensibilität spielen Fred Hersch und sein Trio auf „The Surrounding Green“ eigene und fremde Stücke
von Sebastian Meißner
Fred Hersch braucht keine Begleitung. Auf seiner letzten ECM-Einspielung „Silent, Listening“ improvisiert der bekennende Bill-Evans-Verehrer und Grenzgänger zwischen Jazz und Klassik mit einer lässigen Unaufdringlichkeit große Melodien, für die er oft nur wenige, dafür aber treffsicher die richtigen Töne spielt. Diese Einbindung von Pausen und Stille in seine Musik klappt solo ganz hervorragend. Mit seinem neuen Album „The Surrounding Green“ zeigt der 70-Jährige, dass diese Idee auch im Trio-Format umsetzbar ist. Hierfür hat sich Hersch den Bassisten Drew Gress und den Schlagzeuger Joey Baron ins Auditorio Stelio Molo in Lugano geladen – zwei Altbekannte, mit denen er im Laufe seiner Karriere schon
mehrmals zusammenspielte.
Reife Interaktion
Die gemeinsame Erfahrung und die Vertrautheit der drei Musiker ist eines der Geheimnisse für die kompakte Darbietung auf diesem Album. „Ich hoffe, dass die Leute die Reife der Interaktion, die Klangwelt und die Sensibilität im Spiel spüren können“, wird Fred Hersch im beiliegenden Infotext zur Platte zitiert. Wie könnte man das nicht? Das Zusammenspiel des Trios ist von einer wirklich beachtlichen Aufmerksamkeit, Feinfühligkeit und Konzentratio…





