Faber: Das Boot ist voll – Song des Tages

Faber: Das Boot ist voll – Song des Tages

Neues Faber-Album erscheint im November

Mit „Das Boot ist voll“, dem heutigen Song des Tages bei Sounds & Books, kündigt Faber sein neues Album an. Die zweite Platte des Schweizer Songwriters trägt den Titel „I Love My Fucking Life“ und erscheint am 01.11.2019 bei Vertigo / Universal Music. In „Das Boot ist voll“ greift der Chansonnier die Flüchtlingsthematik auf und positioniert sich eindeutig mit einem Statement: „Es ist untragbar für eine Gesellschaft, wenn es auf die Frage, ob man Ertrinkende retten sollte, überhaupt zwei Antworten gibt. Das ist gegen alles, wofür ich stehe“, sagt der 26-Jährige. Für diese Aussage findet er er im Text seiner neuen Single deutliche Worte. Sounds & Books wünscht viel Vergnügen mit „Das Boot ist voll“. Weitere Informationen sind auf der Homepage des Künstlers erhältlich (Beitragsbild von Stefan Braunbarth). NEU: Mit dem folgenden Statement hat Faber seinen Text und das Video zum Song „Das Boot ist voll geändert:

Das ist eine promotechnische Katastrophe und mein MGMT hät mich fast gemordet dafür. Ich ersetze die erste Single „Das Boot ist voll“ mit einer neuen, stärkeren Version. Das Lied und das Thema liegen mir zu sehr am Herzen um es bei einer Version zu belassen mit der ich nicht absolut zufrieden bin. Vor allem will ich nicht, dass ihr nach so wichtigen Strophen nur noch den Schwanz-Refrain im Kopf habt.Von Herzen vielen Dank für die riesen Unterstützung all die Jahre schon

Faber - Das Boot ist voll

Kommentare

  • teenriot

    Die „Gewaltfantasien“ sind überspitzt. Es braucht nicht viel Kunstverständnis um das entsprechend zu interpretieren. In jedem aufrechten Menschen gibt es zutiefst Zorn und daraus können folgend Gewaltfantasien entstehen gegen mordende Rechtsextremisten und Rechtsextremisten die den Tod von Menschen nach rassistischen Kriterien befürworten. Diese Aggression musikalisch einmal auszudrücken ist vollkommen legitim und findet auch nicht im luftleerem Raum statt, sondern ist textlich wird sehr wohl der Kontext hergestellt den ich gerade formuliert habe.
    Es ist doch so, dass man derartiges bei Rechten mittlerweile toleriert weil es schlicht aufgrund der Häufigkeit normal ist. Da jetzt mal in gleicher Münze zu antworten ist die für mich die zweite Ebene. Die Reaktionen auf das Lied offenbaren schonungslos eine Hybris, Doppelmoral und asymetrische Abstumpfung.
    Wer glaubt denn ernsthaft, das Faber wirklich „besorgte Bürger“ zum Oralverkehr zwingen will? Nur die, die nicht bei Verstand oder ideologisch verblendet sind. Der Rest nimmt dieses durchaus provokante Lied als das was es ist. Wollen wir jetzt auch anfangen vollkommen naiv tuend die Toten Hosen für „Bonnie & Clyde“ und „Alex“ zu schelten?
    Das Stück ist ganz große Kunst, eben auch aufgrund der provokanten Art neben der herausragenden Interpretation, Komposition und der meisterhaft kompromierten Darstellung des Themenkomplexes der eben weit über stumpfe Gewaltfantasien hinaus geht.

  • Raspail

    Es ist beschämend aber wohl auch bezeichnend für das Niveau Ihrer Mitarbeiter, ein spätpubertäres vulgäres Liedchen wie ‚Das Boot ist voll‘ als Song des Tages zu erküren. Wie tief kann man bloss sinken… peinlich, peinlich

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