Emily Carr: Klee Wyck – Die, die lacht

Emily Carr: Klee Wyck – Die, die lacht

Weihnachts-Geschenk-Tipps im Adventskalender 2021 bei Sounds & Books. Heute mit dem Buch “Klee Wyck – Die, die lacht” von Emily Carr

Emily Carr war eigentlich Malerin und schrieb Ende der 1930er Jahre Reportagen über die First Nations von Kanada. Als diese nach ihrem Tod redigiert und veröffentlicht wurden, hatte ihr Herausgeber viel zensiert. Carrs klare Beschreibungen und Darstellungen über die Vielfalt und den Reichtum der indigenen Kultur passte nicht allen, noch viel weniger, dass sie die Methoden der Missionare und Siedler teilweise anzweifelte.

Emily Carr Klee Wyck Die die lacht Cover Das kulturelle Gedächtnis

Sie wolle kein Wort zu viel nutzen und möglichst ohne Umschweife zum Punkt kommen, beschrieb sie einmal ihren Stil. So lesen sich die 21 Reportagen, die das Leben der First Nations an der Westküste Kanadas beschreiben klar und deutlich und vor allem voller Interesse und Neugierde und immer respektvoll. Sie schreibt im Reportagestil und sieht mit den Augen einer Künstlerin. Dabei erkennt sie, wie viel den First Nations schon genommen wurde, während sie durch verlassene Dörfer reist und verfallene Totems skizziert und setzt ihnen ein Denkmal.

“Klee Wyck – Die, die lacht” von Emily Carr ist für 20 Euro in einer wunderschönen Neuauflage im Verlag Das kulturelle Gedächtnis erschienen. (Beitragsbild: Buchcover)

Erhältlich bei unseren Partnern:

Unterstützen Sie Sounds & Books

Auch hinter einem Online-Magazin steckt journalistische Arbeit. Diese bieten wir bei Sounds & Books nach wie vor kostenfrei an.
Um den Zustand zukünftig ebenfalls gewährleisten zu können, bitten wir unsere Leserinnen und Leser um finanzielle Unterstützung.

Wenn Sie unsere Artikel gerne lesen, würden wir uns über einen regelmäßigen Beitrag sehr freuen.

Spenden Sie direkt über PayPal oder via Überweisung.

Herzlichen Dank!

Kommentar schreiben