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18. November 2025Belgiens Piano-Mann: Jelle Denturck, aka Dressed Like Boys, überzeugt mit großartigen Songs und vielen Emotionen beim ausverkauften Konzert im Hamburger Häkken
Text von Gérard Otremba, Fotos von Lena Föst
Am Ende des Konzerts standen alle Bandmitglieder mit erhobener Faust da. Als Zeichen für den Protest gegen die Unterdrückung aller queerer Menschen. Dressed Like Boys schlossen den Auftritt mit „Stonewall Riots Forever“ ab, ein Song über den Beginn der Auflehnung in Schwuelenkneipen im Jahre 1969 gegen die Polizeigewalt in New York. Daraus hervorgegangen sind die Pride-Paraden, hier auch „CSD“ genannt. „Stonewall Riots Forever“ befindet sich auf dem Ende August veröffentlichten, selbstbetitelten und auch von uns rezensierten Dressed-Like-Boys-Debütalbum, dessen Songs Songwriter Jelle Denturck mit seiner vierköpfigen Band (Keys, Drums, Bass, Gitarre) am 17.11.2025 im ausverkauften Hamburger Häkken spielte (die Berliner Songwriterin Sophia Bicking, aka Sophe, war als Support zu Gast). Jelle Denturck hat schon beim diesjährigen Reeperbahn Festival die Herzen der Menschen berührt (Sounds & Books berichtete). Und jetzt
wieder.
Dressed Like Boys und die Beatles
Der Frontmann der belgischen Indie-Rock-Band DIRK. schlägt unter seinem neuen Moniker deutlich andere Töne als mit seiner angestammten Formation an. Freunde des Seventies-Songwriter-Pop kommen bei Dressed Like Boys voll auf ihre Kosten. Bei Dressed Like Boys geht Denturck voll in der Rolle als Piano-Mann auf, denn bis auf die akustische Gitarre in „Lies“ war er an den Tasten beschäftigt. Und wer bei dem Stichwort „Piano-Mann“ an Billy Joel, Elton John oder Ben




