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14. September 2025Dope Lemon: Eineinhalb Stunden australische Zugabe am 12.09.2025 in Hamburg
Text von Carl Frank, Fotos von Wanja Wiese
Um 20.05 Uhr betreten fünf Männer die Bühne der Großen Freiheit 36 – jeder mit zwei Bieren in der einen Hand und dem Surfergruß in der anderen. Dope Lemon, das Soloprojekt von Angus Stone, startet mit einer entspannt-australischen Attitüde und bringt sofort Energie. Es geht laut los, gar nicht so ruhig, wie man die Band von den Aufnahmen zuhause kennt. Die Energie ist von Beginn an hoch.
Der Roadhouse Blues von Dope Lemon
Dope Lemon, bekannt für ihren psychedelischen Indie-Pop-Sound, haben in den letzten zehn Jahren mit fünf Alben immer wieder den Soundtrack für den Sommer geliefert. Das aktuelle Album „Golden Wolf“ erschien im
Mai dieses Jahres und fügt sich nahtlos in die Diskografie ein. Beim gestrigen Auftritt spielte sich die Band quer durch alle bisherigen Alben. Der Sound war an diesem Abend allerdings weniger Indie-Pop, vielmehr ging es in Richtung Psychedelic Rock und stellenweise auch in Richtung Roadhouse Blues à la The Doors – natürlich stets mit dem Lo-Fi-psychedelisch-verzerrten Indie-Sound, der die halbe Große Freiheit noch einmal durch den vergangenen Sommer surfen ließ. „Stone“, wie die Bandmitglieder ihren Frontmann nennen, wechselte ständig die Gitarre – von E-Gitarre über Akustik bis hin zur Sitar.
Intensive Lichtshow
Unterstützt wurde er dabei von einem Gitarristen, einem Bassisten, einem Drummer und einem Keyboarder, der mit seinen Mundharmonika-Soli die Menge zum Beben brachte und zeitweise fast wie der eigentliche Frontmann wirkte. Begleitet wurde die Band zudem von einer intensiven Lichtshow und Mandala-Bühnenbildern. Das Licht leuchtete meist ins Publikum, sodass…




