Dinosaur Jr.: Sweep It Into Space – Albumreview

Dinosaur Jr.: Sweep It Into Space – Albumreview

Die Alternative-Rock-Band Dinosaur Jr. untermauert ihren Kultstatus

So sind auch schon wieder fünf Jahre seit „Give A Glimps Of What Yer Not“, dem letzten, von Sounds & Books ebenfalls besprochenen Dinosaur Jr.-Album vergangen. Der Nachfolger „Sweep It Into Space“ ist das nunmehr fünfte Album seit der Wiedervereinigung der Originalbesetzung im Jahr 2005. Und die Alternative-Rock-Helden machen mal wieder alles richtig. Großspurige Veränderungen schenken sich Sänger und Gitarrist J Mascis, Bassist und Sänger Lou Barlow und Schlagzeuger Murph, lediglich Variationen des allseits Bekannten lassen sie zu. Das war allerdings schon immer so der Fall beim Trio aus Massachusetts und damit fuhr es schon immer gut.

Dinosaur Jr. und die Neil-Young-Referenz

Dinosaur Jr. Sweep It Into Space Cover Jagjaguwar

Gut macht die Band ihre Sache erneut und hält den Level ihres Vorgängeralbums. Der Alternative-Classic-Rock-Mix von Dinosaur Jr. orientiert sich auf „Sweep It Into Space“ vielleicht mehr als je zuvor am „Godfather of Grunge“ Neil Young, dessen lautmalerische Rock-Exkursionen mit Crazy Horse bei Songs wie „I Ain’t“, „To Be Waiting“ oder „And Me“ deutlich Pate standen. Nach wie vor immer wieder erstaunlich, wie viel Melodieseligkeit zwischen all den Gitarren-Bass-Schlagzeug-Lärmattacken offen zu Tage tritt. So wüst „N Say“ im Black-Sabbath-Modus auch erklingen mag, der Chorus brilliert mit einer sehr smarten und gar lieblich anmutenden Melodieführung.

Die Band bleibt sich treu

In Lou Barlows himmlischer Ballade „Garden“ kosten Dinosaur Jr. ihr offensichtliches Faible für schmachtend-sehnsüchtige Melodien dann voll und ganz aus. Es sind schon einige wahrlich großartige Songs „Sweep It Into Space“ versammelt. Die Rifflastigkeit bei „I Met The Stones“, der Indie-Pop-Appeal bei „I Ran Away“ (mit Kurt Vile als Gastgitarrist), oder die karibischen Anklänge in „Take In Back“, das alles führt zu einem maximalen Dinosaur Jr.-Vergnügen. Die Band bleibt sich mit „Sweep It Into Space“ treu und untermauert ihren Kultstatus. Und das ist doch eine feine Leistung.

„Sweep It Into Space“ von Dinosaur Jr. erscheint am 23.04.2021 bei Jagjaguwar / Cargo Records. (Beitragsbild von Cara Totman)

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