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7. Januar 2026Immer neu, immer gut: Die Sterne kehren auf ihrem 13. Studio-Album dem Pop den Rücken – und spielen lieber mit Krautrock und Postpunk.
Es ist ihr 13. Studio-Album seit 1993. Die Sterne sind damit längst sowas wie eine verlässliche Routine. Wobei: Routine trifft es gerade eben nicht. Ihre Stiloffenheit und Flexibilität ist alles andere als kalkulierbar. Am Ende ist zwar alles typisch Sterne, nichts aber redundant gewesen. Auch auf „Wenn es Liebe ist“ haben sich Frank Spilker und Band wieder ein neues Feld zum Beackern ausgewählt. Ganz grob gesagt: Wo zuletzt weichere Synthies und funky Gitarren eingängigen und tanzbaren Pop bezirzten, setzen nun härtere Gitarren, Uptempo und lange Jams den Ton. Das neue Album wirkt dadurch im Vergleich zu seinen Vorgängern (zuletzt „Hallo Euphoria“, 2022) deutlich körperlicher, direkter – weniger schwebend und zugänglich. Diese Neugewichtung ist kein nostalgischer Rückgriff, sondern eine bewusste Zuspitzung: Die Sterne klingen hier nicht wie eine Band, die ihre eigene Geschichte verwaltet, sondern wie eine, die sich selbst noch
einmal herausfordert.
Neue Herausforderung
Schon der Opener „Ich nehme das Amt nicht an“ macht das deutlich. Spieker nennt die neue Single selbst im beigefügten Interview „Riff-Rock“. In der Tat erinnert der Song an das nervöse Vorwärtsdrängen von „Can’t Explain“ von The Who – kantig, kompakt, mit einer lakonischen Entschlossenheit. Er ist aber gleichzeitig auch jung u…





