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10. September 2025Viertes Album für Die Höchste Eisenbahn. Knüpft „Wenn wir uns wieder sehen schreien wir uns wieder an“ an die tollen Vorgänger an?
von Gérard Otremba
Das ist doch mal wieder ein großartiger Albumtitel. „Wenn wir uns wieder sehen schreien wir uns wieder an“ heißt die nach „Schau in den Lauf, Hase“ (2013) sowie den von Sounds & Books rezensierten „Was bringt mich jetzt zu den Anderen“ (2016) und „Ich glaub dir alles“ (2019) vierte Platte von Die Höchste Eisenbahn. Tatsächlich sind also schon wieder sechs Jahre seit dem letzten Werk vergangen, doch hatten alle Eisenbahner zwischenzeitlich noch andere Projekte am Start, u.a. hat Moritz Krämer 2021 sein Solo-Album „Die traurigen Hummer“ herausgebracht und Francesco Wilking Anfang des Jahres zusammen mit Christopher Annen „Alles was ich je werden wollte“.
Die Höchste Eisenbahn und die Beziehungen
Die Höchste Eisenbahn hat wieder selbst produziert und veröffentlicht
„Wenn wir uns wieder sehen schreien wir uns wieder an“ erstmals selbst über das eigene Label Mila Records. Der schöne Albumtitel indes kommt denn auch gleich im Opener „Seit Du weg bist“, ein entspannter, typischer Eisenbahn-Beziehungssong mit Herzschmerz und der Erkenntnis, dass man sich manchmal am meisten liebt, wenn man sich nicht sieht. Einfacher wird es nicht in den Beziehungen, auch nicht in denen aus den Texten von Krämer und Wilking. Und dann das Verlassensein und die Melancholie in „Alles was ich dir sagen wollte“ mit einer sanften Trompete im Hintergrund. Sowas bekommt Die Höchste Eisenbahn natürlich wieder hervorragend hin.
Das Beste zum Schluss
Überhaupt macht das Album natürlich wahnsinnig viel Spaß, Melancholie hin oder her. Das von uns als Song des Tages vorgestellte „Bürotage“ groovt ordentlich, „Hotpant…





