Die sympathische Band aus Berlin: Die Höchste Eisenbahn verwöhnte die Hamburger Fans mit ihrem Konzert in der Großen Freiheit 36
Text von Gérard Otremba, Fotos von Niko Schmuck
Nach sechs Jahren wieder auf Tour. 2019 spielten Die Höchste Eisenbahn im Hamburger Docks (Sounds & Books berichtete), sechs Jahre hat es bis zum neuen, im September veröffentlichten und von uns rezensierten und ganz wunderbaren Album „Wenn wir uns wieder sehen schreien wir uns wieder an“ gedauert. Die dazugehörige Tour heißt indes etwas griffiger „Ich komm gleich nach“ und am 27.11.2025 gastierte die Berliner Band in der Großen Freiheit 36, um die neuen Songs live in Hamburg zu spielen.
Die richtige Mischung
Nachdem die Hamburger Musikerin Dorothee Möller, aka Weesby, bei ihrem Support-Auftritt mit ihren feinen Indie-
Elektro-Pop-Songs samt kluger Texte leider gegen sehr viele sprechende Menschen ansingen musste, betraten um 20.45 Uhr die Sänger, Gitarristen und Keyboarder Moritz Krämer und Francesco Wilking sowie Bassist und Keyboarder Felix Weigt und Schlagzeuger Max Schröder die Bühne der Freiheit, um das Konzert passenderweise direkt mit dem Tour-Titel „Ich komm gleich nach“ vom oben genannten, neuen Album zu beginnen. In den nachfolgenden 105 Minuten fand das Quartett genau die richtige Mischung aus Songs der aktuellen Platte und Highlights aus den den ersten drei Scheiben „Schau in den Lauf, Hase“ (2013), „Wer bringt mich jetzt zu den Anderen“ (2016) und „Ich glaub dir alles“ (2019). Was dazu führte, dass das Konzert vor Highlights nur so strotzte, zumal Die Höchste Eisenbahn nicht nur großartige Lieder im Studio aufnimmt, sondern diese auch live genial in Szene setzt.
Crowdpleaser von Die Höchste Eisenbahn
Als Crowdpleaser zum allgemeinen Mitsingen entpuppten sich …