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16. Mai 2026Der dritte Stop seiner „The Wheight Of The Woods“-Tour führte den irischen Sänger Dermot Kennedy nach Hamburg in die Barclays Arena
Text und Fotos von Sarah Ismail
Am Donnerstagabend um 18 Uhr begann der Einlass und erst zwei Stunden später stand die ebenfalls aus Irland stammende Vorband Amble auf der Bühne der Barclays Arena. Trotz der langen Wartezeit war die Stimmung gut und die Folkband heizte die Arena so richtig auf. Dann ging alles ganz schnell: Dermot Kennedy fing schon zehn Minuten früher als geplant an. Passend zum Titel der Tour hat er lebensechte Baumstämme, Felsen und Gräser auf die Bühne gebracht, eine steinerne Treppe hinten auf der Bühne sorgte für einen epischen Einstieg und mit Kennedy: eine 7-Köpfige Band, unter anderem mit
Cello und Geige. Es war eine dieser typischen höflichen Hamburg-Crowds, auf den Sitzplätzen blieb man bis kurz vor den letzten Songs sitzen, es wurde freundlich im Rhythmus der Drums geklatscht und ab und zu flog Kennedy ein „I love you“ zu, das er gekonnt ignorierte.
Dermot Kennedy: Kein Mann vieler Worte
Bekannt ist er für seine bedeutenden, herzergreifenden Texte, die er mit einer kraftvollen Stimme ins Mikro schmetterte, doch ein Mann der vielen Worte war er an dem Abend nicht. Bis auf einige ernstgemeinte „Thank you“s oder Erklärungen einiger Songs, wie für „Happiness“ oder „Endless“ konnte man nicht viel Talk erwarten. Aber das war auch gar nicht so wichtig, denn wer seine Texte kennt und weiß, was sie bedeuten, der war auch schnell einmal zu Tränen gerührt. Und ob die Band so richtig abging oder Kennedy ein Solo hinlegte, man merkte ohne Pause, dass er mit Herzblut dabei war und für jedes Lied alles gab.




