David Bowie: Five Years 1969-1973 – Album Review

David Bowie: Five Years 1969-1973 – Album Review

Die frühen David Bowie-Jahre in einer schmucken Sammlerbox

von Gérard Otremba

Five Years 1969-1973 ist die erste David Bowie-Box aus einer als Serie geplanten Werkausgabe. Auf insgesamt 12 CDs oder 13 LPs streckt sich dieses Schmuckstück und enthält neue remasterte Versionen von David Bowie (Space Oddity), The Man Who Sold The World, Hunky Dory und Pin Ups. Darüber hinaus befindet sich noch das Album Aladdin Sane in der Box, sowie „The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders Of Mars“ in zweifacher Ausführung, denn neben dem Original hat auch der 2003-Mix von Ken Scott hier Einlass gefunden. Der dazugehörige Film-Soundtrack und das Konzert von 1972 in Santa Monica zeigen die Live-Qualitäten des „Young Dude“. Es sind die stilprägenden und innovativen ersten David Bowie-Platten, die sich auf Five Years versammeln und gekrönt wird die Sammlung durch eine zwei CDs umfassende, Re: Call 1 genannte, Compilation von Non-Album-Singles, Single-Versionen und B-Seiten.

Eine superbe Zusammenstellung mit „Space Oddity“, der bis dato unveröffentlichten Mono-Single-Edition von „All The Madmen“ und Gassenhauern wie „Changes“, „Starman“, „John, I’m Only Dancing“ und „The Jean Genie“. Und wer die deutsche Single-Version von „Drive-In Saturday“ noch nicht sein Eigen nennt, „Round And Round“, „Time“, Bowies Version von „Amsterdam“ oder „Velvet Goldmine“ nicht kennt, kommt an dieser Box nicht vorbei. Aber es ist ja auch bald Weihnachten. Natürlich gehört zu solch einem opulenten Produkt ein umfangreiches Booklet, das bei Five Years immerhin 128 Seiten ausmacht und mit einem Vorwort des Kinks-Frontmannes Ray Davies ausgestattet ist. Und ansonsten: Große Kunst.

„Five Years 1969-1973“ von David Bowie ist am 25.09.2015 bei Parlophone Records / Warner Music erschienen.

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