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14. Januar 2026Man sollte die Musik von Courtney Marie Andrews in sein Herz schließen: Auch auf „Valentine“ überzeugt die amerikanische Musikerin mit wunderschönen Songs
von Gérard Otremba
Im Gegensatz zu einigen Indie-Bands, die ihr Können zu Beginn der Karriere zeigen und dann häufig rapide nachlassen, sieht es bei den Singer-Songwriterinnen dieser Welt etwas anders aus. Ob Laura Marling, Marissa Nadler oder Courtney Marie Andrews: Stets war eine qualitative Steigerung spürbar, oder doch zumindest ein Songwriting auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Seit Andrews 2017 mit dem Album „Honest Life“ erstmals bei Sounds & Books Erwähnung fand, hat sich die amerikanische Musikerin zu einem gern gesehenen und dauerhaften Gast entwickelt. Es folgten die wunderbaren weiteren Alben „May Your Kindness Remain“ (2018), „Old Flowers“ (2020) sowie „Loose Future“ (2022), die allesamt die
Songwriter-Kunst von Courtney Marie Andrews zum Strahlen brachten.
Ein Album auf der Suche nach Liebe
Nicht viel anders verhält es sich mit „Valentine“. Die aus Phoenix, Arizona, stammende Liedermacherin steht in der Tradition einer Emmylou Harris, vereint Folk, Country, Pop und Americana in wahrlich edlen Songs. Zehn sind es an der Zahl auf „Valentine“, die Andrews während eines suboptimalen Abschnitts ihres Lebens stand: „Ich befand mich in einer der dunkelsten Phasen meines Lebens, und Songs waren die einzige Möglichke…





