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19. Dezember 2025
Alben des Jahres 2025 von Werner Herpell
19. Dezember 2025Album-Release-Konzert und erste Headliner-Show der Hamburger Indie-Alt-Pop-Band Counterglow
Text von Gérard Otremba, Fotos von Laurina Luckner
„Weint, wenn ihr weinen wollt, lacht, wenn ihr lachen wollt, tanzt, wenn ihr tanzen wollt“, gab Sängerin Lauren Goodley in ihrer ersten Ansage das Motto des Abends vor. Gemeinsam mit Jonas Grell (Bass, Keys, Sounds) bildet sie das Duo Counterglow, das Ende November sein digitales Debütalbum „Echoes Of Self“ veröffentlicht hat. Unterstützt von Hauke Seibt an der Gitarre, Deniz Cetinkaya am Schlagzeug sowie Sam Reich am Keyboard traten die beiden am 18.12.2025 in der „Live in the City“-Konzertreihe im Cascadas auf. Ein Album-Release-Konzert und zugleich die erste Headliner-Show von Counterglow.
Muanh als Counterglow-Support
Geweint haben eher wenige der anwesenden Fans, gelacht schon ein paar mehr, getanzt sehr viele. Vielleicht träumten sich auch einige in Gedanken ganz weit weg und schwebten durch durch Raum und Zeit. Das konnte man auch schon sehr gut beim Support-Gig von Anna Anh, aka Muanh. Begleitet von Fabio Niehaus (Keys, Sounds) sang die in Hamburg lebende Songwriterin und Produzentin einige wunderschöne, sehr feinsinnige und sehr melancholische Indie-Pop-Songs, und alle, die sie bisher noch nicht kennen, sollten sich unbedingt mal ihre Musik anhören. Im Februar erscheint eine neue Single und Sounds & Books hat mit Muanh einen weiteren Geheimtipp für euch. Als einen ebensolchen sollte man natürlich auch Counterglow betrachten. Die mit ihrem sphärischen Indie-Alt-Pop auf dem Weg sind, nicht nur Hamburg zu erobern. Die charismatische Lauren Goodley, in der gewiss eine Art Kate Bush schlummert, gab zwar eine gewisse Nervosität zu, aber die war gar nicht nötig. Passte doch vom Sound bis zur Darbietung so ziemlich alles an diesem Abend.
Neue Musik im nächsten Jahr
Im Counterglow-Indie-Alt-Pop steckt viel Potential und Abwechslung. Sehr viel geschmeidiger R&B-Soul in „Control“, Space-Pop in „Grow“, Synthie-Verspieltheit in „Dunno Where It’s Going“, während „Sundown“ Sommergefühle im Dezember weckte und „Sensitive“ lässig Richtung Westcoast groovte. Und wer es etwas rockiger und ausladender mag, wurde mit „TV Dream“ zurfriedengestellt. Nebst allen Songs des Debüts spielten Counterglow also auch ein paar unveröffentlichte Lieder, darunter „Ignite“ als Premiere. Es folgen im neuen Jahr also weitere Songs und eventuell, so Lauren Goodley, kommt sogar ein weiteres Album heraus. Wir werden sehen und bleiben an diesem Thema dran. Das Konzert im Cascadas machte auf jeden Fall Lust auf mehr Musik von Counterglow. Weitere Informationen sind auf der Instagramseite der Band erhältlich.
























