Rolling Stone Weekender 2011 am Weissenhäuser Strand

Rolling Stone Weekender 2011 am Weissenhäuser Strand

Wilco als absolutes Festival-Highlight von Gérard Otremba Die fast 4000 Besucher des Rolling Stone Weekenders haben viel zu tun. Fast 30 musikalische oder literarische Verköstigungen warten an zwei Tagen auf vier Bühnen verteilt. Die Entscheidung ist nicht immer einfach: Wählt man im Vorfeld einzelne Acts aus und schaut sich diese komplett an, oder betreibt man Stage-Hopping und versucht, so viele Eindrücke wie möglich zu sammeln? Oder beides? The Notwist und Death Cab For Cutie beim…

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R.E.M.: Part Lies, Part Heart, Part Truth, Part Garbage 1982-2011

R.E.M.: Part Lies, Part Heart, Part Truth, Part Garbage 1982-2011

The best of R.E.M. von Gérard Otremba Es war schon eine überraschende wie traurige Nachricht, als R.E.M. am 21. September 2011 ihre Auflösung bekanntgaben, trotz der immer mal wieder aufkommenden Trennungsgerüchte. Nach 31 die Musikwelt prägenden Jahren nun also das Ende für Michael Stipe, Peter Buck und Mike Mills. Schlagzeuger Bill Berry verließ die Band bekanntermaßen bereits 1997. Zum Abschied veröffentlichen R.E.M. mit „Part Lies, Part Heart, Part Truth, Part Garbage 1982-2011“ noch ein Best-Of-Doppel-Album,…

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Wilco live in Frankfurt 2011

Wilco live in Frankfurt 2011

Wilco und das brave Frankfurter Publikum von Gérard Otremba Bestuhlte Räume für Rock’n’Roll-Konzerte können gelegentlich einen faden Beigeschmack hinterlassen, besonders in der ehrwürdigen Alten Oper in Frankfurt. Im Prinzip beginnt alles ganz normal mit dem Gig von Jonathan Wilson, der für seinen 40-minütigen Auftritt als Support für Wilco den wohlverdienten Applaus erhält. Mit seiner Band spielt er sanften, hippieesk anmutenden, zumeist romantischen, leicht schwebenden Westcoast-Folk-Pop. Da macht man es sich als Gast schon mal gemütlich…

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Cowboy Junkies live in Hamburg

Cowboy Junkies live in Hamburg

Erhabene Schönheit von Gérard Otremba Sie fielen damals jenseits aus Raum und Zeit, die Cowboy Junkies, als sie die Musikverrückten dieser Welt 1988 mit „The Trinity Session“ entzückten. Im Jahr zuvor in der „Church of Holy Trinity“ in Toronto aufgenommen, verblüfften die kanadischen Geschwister Margo, Michael und Peter Timmins durch einen entrückten, leisen und langsamen Vortrag ihrer Songs. Es hatte etwas Gespenstisches und Berührendes, wie sie „I’m So Lonesome I Could Cry“ von Hank Williams…

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Bob Dylan und Mark Knopfler live in Hamburg

Bob Dylan und Mark Knopfler live in Hamburg

Zwei Weltstars in Hamburg von Gérard Otremba Manch einer wird sich über die Kombination Bob Dylan und Mark Knopfler gewundert haben, doch so abwegig ist diese Doppel-Headliner-Tour nun auch wieder nicht. Schließlich spielte Mark Knopfler bereits 1979 auf Dylans „Slow Train Coming“-Album Gitarre und später auch auf „Infidels“, das er dann auch gleich produzierte. Hamburg erlebt einen souveränen Mark Knopfler mit Irish Folk und viel Blues Und trotzdem könnte die musikalische Aufarbeitung ihres Oeuvres unterschiedlicher…

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Ryan Adams: Ashes & Fire

Ryan Adams: Ashes & Fire

Intime neue Ryan Adams-Songs von Gérard Otremba Das Warten hat ein Ende. Nach drei langen Jahren meldet sich der amerikanische Songwriter Ryan Adams mit „Ashes & Fire“ zurück. Man hat ihn wahrlich vermisst, den nun fast 37-jährigen Musiker aus Jacksonville, North Carolina. Nachdem er bereits in den 90ern mit seiner damaligen Band Whiskeytown ganz famose Alternative-Country-Platten herausbrachte, gab es dann im Jahre 2000 seinen ersten Solo-Ritt mit Heartbraker. Und was war das für eine Offenbarung….

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Laura Marling: A Creature I Don’t Know

Laura Marling: A Creature I Don’t Know

Berührend-entrückte Folksongs von Gérard Otremba  Man ist es von bestimmten Bands und Künstlern gewohnt, in regelmäßigen Abständen sensationelle Alben hören zu dürfen. Wilco zählen dazu, genauso wie Arcade Fire oder Ryan Adams. Und dann gibt es die zu entdeckenden Überraschungen. Die LP „Apocalypse“ von Bill Callahan war so ein aus der Zeit gefallenes Meisterwerk. Ähnlich verhält es sich nun mit „A Creature I Don’t Know“ von Laura Marling. Was die aus Hampshire stammende Sängerin auf…

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Wilco: The Whole Love

Wilco: The Whole Love

Der nächste Wilco-Geniestreich von Gérard Otremba In ihrer mittlerweile 17-jährigen Bandkarriere schenkte die aus Chicago stammende Formation Wilco der Musikwelt bereits diverse außergewöhnliche Alben. Ob nun die Country-Rock-lastige Doppel-LP „Being There“ oder die mit Pop-Perlen verzierte „Summerteeth“, die zwischen Folk und progressiven Art-Rock wechselnde „Yankee Hotel Foxtrott“ oder die von den Beatles und Bob Dylan geprägte „A Ghost Is Born“-CD, Sänger und Songwriter Jeff Tweedy blieb sich letztendlich immer treu und wechselte die Farben doch…

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The Pierces: You & I

The Pierces: You & I

Harmoniesüchtiger Pop von Gérard Otremba Zwei Schwestern auf der Suche nach dem Glück. Beim Hören ihres vierten Albums „You & I“ muß man davon ausgehen, daß Catherine und Allison Pierce ihr Glück gefunden haben, jedenfalls in musikalischer Hinsicht. Denn hinreißenden Harmonie-Pop bieten The Pierces in Hülle und Fülle auf „You & I“. Man weiß gar nicht, wen man als nächsten umarmen soll, soviel beseelte Fröhlichkeit hinterlassen die meisten der elf Songs. The Pierces gelingt mit…

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Tori Amos: Night of Hunters – Album Review

Tori Amos: Night of Hunters – Album Review

Die klassische Tori Amos von Gérard Otremba Es war klar, daß Tori Amos irgendwann zu ihren musikalischen Wurzeln zurückkehren würde, die nun einmal die Studien des klassischen Klaviers am Konservatorium in Baltimore waren. Auf ihrem zwölften Studioalbum „Night of Hunters“ sind nur noch rein akustische Instrumente zu hören, aber natürlich stehen sowohl Tori Amos Stimme als auch ihr Spiel am Bösendorfer Piano im Mittelpunkt ihres neuen Werkes. „Little Earthquakes“, das Debüt-Album von 1992 als intime…

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