Israel Nash Gripka: Israel Nash‘s Rain Plans

Israel Nash Gripka erschafft mit seinem dritten Album ein Americana-Meisterwerk von Gérard Otremba  Natürlich begibt man sich im Musikjournalismus immer auch auf die Suche nach neuen, unbekannten Bands und Künstlern. Die müssen dann nicht zwangsläufig die Musikgeschichte mit noch nicht gehörten Soundgebilden revolutionieren, um das Herz des Kritikers zu erobern. Eine Neuauflage oder Weiterführung im Sinne des Erfinders mit größtmöglichen Genussfaktor reicht völlig aus. Um genau den handelt es sich bei Israel Nash’s Rain Plans….

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Marla Blumenblatt: Immer die Boys

Marla Blumenblatt bietet auf Immer die Boys eine charmante Mischung aus Rockabilly und Schlager-Pop von Gérard Otremba Respekt, Marla Blumenblatt, Respekt! Eine höchst amüsante und überaus interessante Mischung die uns die in Wien aufgewachsene Sängerin auf ihrem Debutalbum Immer die Boys liefert. Ein erfreulich flotter Mix aus Rockabilly, Schlager-Pop, Swing und Chanson, eine Stilübung zwischen Conny Froboess, Connie Francis, Catarina Valente, Peter Krauss, Bill Ramsey, Hildegard Knef, Nina Hagen und Element Of Crime.

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Boardwalk: Boardwalk

Boardwalk: Boardwalk

Zauberhafter Dream-Pop des kalifornischen Duos Boardwalk von Gérard Otremba Fast zu schön, um wahr zu sein, was uns das in Los Angeles ansässige Duo Boardwalk auf ihrem selbstbetitelten Debutalbum kredenzt. Sängerin Amber Quintero singt ihre Texte so schön verträumt und versponnen wie sonst nur Hope Sandoval von Mazzy Star.

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Van Morrison: Moondance – The Remastered Album

Van Morrison: Moondance – The Remastered Album

Van Morrisons Astral Weeks-Nachfolger Moondance, remastered, erweitert und schöner denn je von Gérard Otremba  Mit seinem Wunderwerk Astral Weeks hob Van Morrison 1968 musikalische Grenzen auf. Ein aus Raum und Zeit fallendes Meisterwerk, keinem bis dato gekannten Genre zuzuordnen, gleichzusetzen nur noch mit den Großtaten eines Bob Dylan und den Beatles. Doch was lässt man einer solch außergewöhnlichen Platte folgen? Nun, Van Morrison entschied sich, mit Moondance ein weiteres Meisterwerk aufzunehmen.

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Paul McCartney: New

Paul McCartney: New

Paul McCartney zelebriert auf New Beatles-Melodien und moderne Sounds von Gérard Otremba  Das neongrelle Cover macht was her. Ein Eyecatcher zweifellos. Trotz des Albumtitels New erfindet sich Paul McCartney nicht wirklich neu. Auf seinem wohl 23. Studioalbum in der Nach-Beatles-Ära zeigt sich der 71-jährige Liverpooler aufgeschlossen gegenüber modernen Sounds und trotzdem klingt McCartney bei diversen Songs so beatleesk wie lange nicht mehr.

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Pearl Jam: Lightning Bolt

Pearl Jam zwischen Krach und Schönheit von Gérard Otremba Es ist diese Stimme. Die Stimme von Pearl Jam-Sänger Eddie Vedder, die einen immer wieder tief ins Mark trifft. Ähnlich wie bei seinen Grunge-Kollegen Kurt Cobain und Billy Corgan (man höre sich nur mal Cobain auf MTV-Unplugged, speziell „The Man Who Sold The World“, oder Corgan bei „1979“ an)  entwickelt Vedders Stimme ihre größte emotionale Entfaltung in langsamen Stücken. Als überragendes Beispiel in der Pearl Jam-Historie…

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The High Kings: Friends For Life

The High Kings: Friends For Life

The High Kings spielen auf Friends For Life Irish Folk in allen Facetten von Gérard Otremba Laut des beiliegenden Presseschreibens,  hat US-Präsident Barack Obama zwei irische Lieblingsbands, U2 und The High Kings. Nun ist der Bekanntheitsgrad von U2 groß genug, um als Favorit sehr vieler Musikhörer durchzugehen. Die High Kings erfreuen sich außerhalb Irlands noch am Status des Insidertipps.

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Agnes Obel: Aventine

Schwermütige Piano-Songs von Agnes Obel von Gérard Otremba  In ihrer Heimat Dänemark hat Agnes Obel mit ihrem Debutalbum Philharmonics mächtig abgeräumt und erhielt fünf Mal Platin für die Verkäufe ihrer 2010 veröffentlichten, elegischen Pianosongs. In Deutschland ward sie durch den von der Telekom zu Werbezwecken genutzten Song „Just So“ einem breiteren Publikum bekannt geworden.

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Haim: Days Are Gone

Haim: Days Are Gone

Charmante Popentwürfe der drei Haim-Schwestern von Gérard Otremba Berichten diverser Kollegen zufolge soll die amerikanische Band Haim live so richtig fett abrocken können. Die bisher im Netz kursierenden Songs waren da schon deutlich Richtung Pop gewandt. Und das nun lang ersehnte erste Album Days Are Gone bestätigt die ersten Studioeindrücke. Rock’n’Roll in großer Popverpackung. Die drei Schwestern Danielle, Alana und Este Haim öffnen die Mainstreamherzen, ohne ihren schicken Indie-Charme zu vernachlässigen.

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RM Hubbert: Breaks & Bone

RM Hubbert: Breaks & Bone

RM Hubbert, seine Gitarre und die Einsamkeit von Gérard Otremba Der schottische Gitarrist Robert McArthur Hubbert, scheint ein kleiner Workoholic zu sein. Der 39- jährige Hubbert, einst Mitglied der Formation El Hombre Trajeado, legt mit Breaks & Bone bereits das dritte Soloalbum in drei Jahren vor. Gut, damit kommt er natürlich nicht an den Output eines Bonnie Prince Billy oder auch Ryan Adams in dessen kreativer Hochphase heran.

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