Au Revoir Simone: Move In Spectrums

Charmanter, sirenenhafter Gesang zwischen Keyboards und Synthesizern von Gérard Otremba Alte Keyboards und Synthesizer, eine Drummachine und Gesang. Mehr benötigt die aus Brooklyn stammende Band Au Revoir Simone nicht, um musikalisch glücklich zu werden. Die drei Damen Erika Forster, Annie Hart und Heather D’Angelo schwelgen auch auf ihrem vierten Album Move In Spectrums im 80er-Pop. Doch wo uns damals die elenden Synthies die Jugend so manches Mal so richtig versaut haben, entdecken Au Revoir Simone…

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Eric Clapton: Crossroads Guitar Festival

Eric Claptons Crossroads Guitar Festival entpuppt sich als monumentales Blues-Zeugnis von Gérard Otremba Sollte Eric Claptons Alkoholsucht irgendetwas Positives gehabt haben, dann wahrscheinlich die Gründung des Behandlungs- und Ausbildungszentrums Crossroads Centre in Antiqua. Um Spenden für das Suchtzentrum zu sammeln, schart Clapton seit 2004 alle drei Jahre die bekanntesten Gitarristen um sich, um an zwei Abenden dem Blues zu huldigen. Im April 2013 war es wieder soweit. Im ehrwürdigen Madison Square Garden zu New York…

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Jake Bugg: Shangri La

Mit jugendlicher Euphorie und gereiften Arrangements überzeugt Jake Bugg auch mit seinem zweiten Album Shangri La von Gérard Otremba Im Alter von 18 Jahren machen Musiker heutzutage in zwielichtigen Casting-Shows auf sich aufmerksam, oder werden von Plattenfirmen zum sofortigen Mainstreamerfolg geklont. Umso erfreulicher klang das selbstbetitelte Debutalbum des ebenso jungen Jake Bugg, das im Januar in Deutschland erschien. Seine erfrischende Mischung aus Oasis, Beatles und Bob Dylan, zwischen Britpop und Singer-Songwriter, zwischen flotter Uptempo-Nummer und…

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The Beatles: On Air – Live At The BBC Volume 2

The Beatles: On Air – Live At The BBC Volume 2

The Beatles auf dem Weg zum Weltruhm, live, witzig und charmant von Gérard Otremba Nachdem sich die Beatles zu Beginn der 60er-Dekade in diversen Hamburger Clubs auf St. Pauli, wie dem Indra, dem Kaiserkeller, dem Top Ten Club und dem Star Club, mit unzähligen Live-Auftritten die Sporen verdienten, merkt man ihnen bei den BBC-Sessions neben der sprühenden Spielfreude auch eine gewisse nonchalante Lässigkeit und Coolness an. Bereits 1994 erschien die erste Doppel-CD der Beatles-Gastspiele bei…

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The Head And The Heart: Let’s Be Still

The Head And The Heart: Let’s Be Still

Mit Euphorie und Melancholie überzeugen The Head An The Heart auch auf ihrem zweiten Album Let’s Be Still von Gérard Otremba Manchmal sind es schicksalhafte Zufälle, die einen eine Liebe fürs Leben finden lassen. So geschehen am 25.03.2011 in Hamburg, als The Head And The Heart als Support für The Low Anthem im Uebel & Gefährlich auftraten. Ich kannte vorher keinen Song dieser Band, ja noch nicht einmal den Namen. Und war völlig hin und…

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Arcade Fire: Reflektor

Auf Reflektor wenden sich Arcade Fire auf charmante Weise dem Clubsound von Gérard Otremba Mit ihrem Debutalbum Funeral setzten Arcade Fire 2004 ein dickes Ausrufezeichen ins Indie-Rock-Genre. Ihre von persönlichen Tragödien geprägten Songs hatten Stil, Bombast. Pathos und eine grenzenlose Dringlichkeit, die neue Spektren zwischen Folk, Rock und Pop eröffneten. Gleich vier Stücke wurden mit „Neighborhood“ betitelt, eins schöner als das andere, dazu noch „Wake Up“ und „Rebellion“, teilweise schrie Sänger Win Butler seine Texte…

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Midlake: Antiphon

Midlake: Antiphon

Nach dem Ausstieg von Tim Smith finden Midlake den Psychedelic-Progressive-Rock von Gérard Otremba Mit ihrem zweiten Album The Trials Of Van Occupanther veröffentlichte die aus Texas stammende Band Midlake 2006 ein glorreiches, an den Westcoast-Rock der Siebziger angelehntes, fesselndes Musikwerk. Im verträumten Timbre von Sänger Tim Smith lag auch immer die dunkle Seite des amerikanischen Traums, Westküste hin oder her. Der Titeltrack sowie „Head Home“, „Young Bride“, „Branches“ und natürlich „Roscoe“ von einnehmender Brillanz, die…

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Israel Nash Gripka: Israel Nash‘s Rain Plans

Israel Nash Gripka erschafft mit seinem dritten Album ein Americana-Meisterwerk von Gérard Otremba  Natürlich begibt man sich im Musikjournalismus immer auch auf die Suche nach neuen, unbekannten Bands und Künstlern. Die müssen dann nicht zwangsläufig die Musikgeschichte mit noch nicht gehörten Soundgebilden revolutionieren, um das Herz des Kritikers zu erobern. Eine Neuauflage oder Weiterführung im Sinne des Erfinders mit größtmöglichen Genussfaktor reicht völlig aus. Um genau den handelt es sich bei Israel Nash’s Rain Plans….

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Marla Blumenblatt: Immer die Boys

Marla Blumenblatt bietet auf Immer die Boys eine charmante Mischung aus Rockabilly und Schlager-Pop von Gérard Otremba Respekt, Marla Blumenblatt, Respekt! Eine höchst amüsante und überaus interessante Mischung die uns die in Wien aufgewachsene Sängerin auf ihrem Debutalbum Immer die Boys liefert. Ein erfreulich flotter Mix aus Rockabilly, Schlager-Pop, Swing und Chanson, eine Stilübung zwischen Conny Froboess, Connie Francis, Catarina Valente, Peter Krauss, Bill Ramsey, Hildegard Knef, Nina Hagen und Element Of Crime.

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Boardwalk: Boardwalk

Boardwalk: Boardwalk

Zauberhafter Dream-Pop des kalifornischen Duos Boardwalk von Gérard Otremba Fast zu schön, um wahr zu sein, was uns das in Los Angeles ansässige Duo Boardwalk auf ihrem selbstbetitelten Debutalbum kredenzt. Sängerin Amber Quintero singt ihre Texte so schön verträumt und versponnen wie sonst nur Hope Sandoval von Mazzy Star.

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