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12. August 2025Alle drei Jahre wieder: Ein neues Album von Cass McCombs. Diesmal ein doppelt gutes Doppel-Album.
von Gérard Otremba
Cass McCombs verwöhnt uns schon einigen Jahren mit formidablen Alben. Die letzten drei, alle von Sounds & Books rezensierten Platten „Mangy Love“ (2016), „Tip Of The Sphere“ (2019) und „Heartmind“ (2022) gehören nicht nur zu den besten seiner Karriere, sondern mithin auch zu den besten aus den USA kommenden Alben. Der 1977 in Concord, Kalifornien, geborene Cass McCombs bleibt sich wieder seiner Veröffentlichungsstrategie treu, denn schon wieder sind drei Jahre ins Land gegangen für ein neues Album.
Auf den Spuren von Elliott Smith
„Interior Live Oak“ prahlt als
Doppelalbum mit gleich 16 Songs und es hätten auch noch zehn weitere sein können. Langweilig wird es bei McCombs gewiss nicht. Bereits der Opener „Priestess“ trifft ins Mark. Mit welcher Eleganz, Lässigkeit, Dringlichkeit und Melancholie der 47-Jähige sein Handwerk hier umsetzt, gehört zu der großen Songwriter-Kunst seines Landes. Seinem viel zu früh verstorbenen Kollegen Elliott Smith kam Cass McCombs immer mal wieder sehr nahe, im von Sounds & Books bereits als Song des Tages vorgestellten „Peace“ (wie ebenfalls im deutlich langsameren „Van Wyck Expressway“) aber vielleicht bisher am nächsten. Das ist perfekter Singer-Songwriter-Lo-Fi-Indie-Rock samt verzierter Gitarrenläufe. Ein dieser unwiderstehlichen Repeat-Tasten-Songs. Auch das sich anschleichende, staubtrockene „Miss Mabee“ tendiert in diese Richtung, hat auch was von Velvet Undergrounds „Sweet Jane“ und hätte sic…





