
Earthless live in Hamburg 2025
15. August 2025
Jacques Schwarz-Bart & Grégory Privat: 22
15. August 2025Als komischer Musiker beziehungsweise musikalischer Komiker wurde Bret McKenzie bekannt. Bestätigt sein zweites Soloalbum das Spaßvogel-Image?
von Werner Herpell
Scheint ein lustiger Typ zu sein, dieser Bret McKenzie. Der künstlerische Werdegang des Singer-Songwriters und Pianisten strahlt einen angenehmen Unernst und eine freundliche Naivität aus, mit Credits für The Muppets und The Simpsons sowie Statistenauftritten als Elb in „Der Herr der Ringe“ oder „Der Hobbit“. Bekannt wurde der Neuseeländer aber vor allem für seine Comedy-Band Flight Of The Conchords. Sein Solodebüt nannte er dann vor drei Jahren „Songs Without Jokes“ – es war aber keineswegs todernst, sondern auf so leichte wie anspruchsvolle Art ebenfalls wieder sehr unterhaltsam. Und hier knüpft nun McKenzies zweite Platte
unmittelbar an.
Ein schönes, schlaues Pianopop-Album
„Freak Out City“ ist ein schönes, schlaues Pianopop-Album, das an Ben Folds (ein ähnlich ambitionierter, amerikanischer Spaßvogel am Klavier), an Harry Nilsson, Randy Newman, Billy Joel und gelegentlich, wenn es nach den US-Südstaaten klingt wie in „That’s The Way That The World Goes ‚Round“, an Dr. John oder Allen Toussaint erinnert, o…





