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9. Juli 2025Mit „Ain’t Rocked In A While“ präsentiert Brent Cobb ein Album, das ganz ohne Selbstdarstellung auskommt. Ehrlich, rau und mit handfester Rock-Power, die direkt ins Mark trifft. Keine Show, sondern echte Musik mit einer klaren Botschaft.
von Mia Lada-Klein
Brent Cobb ist niemand, der sich auf eine Bühne stellt und das große Rad dreht. Schon gar nicht mit Pomp oder Pathos. Nein, er ist der Mann mit der Gitarre und dem klaren Blick. Einer, der die Dinge benennt, bevor sie jemand schönreden kann. Und das merkt man seinem neuen Album „Ain’t Rocked In A While“ in jeder Sekunde an. Es ist das erste Werk, das er gemeinsam mit seiner Band The Fixin’s aufgenommen hat und vielleicht auch deshalb ein wenig kantiger, ehrlicher und direkter. Schon mit den ersten Tönen wird klar: Glanz und Glamour stehen hier nicht im Vordergrund. Brent Cobb ist, wie er selbst sagt, „Songwriter-Sänger. Erst Songwriter, dann Sänger“. Und genau darin liegt seine Stärke.
Brent Cobb: „Beyond Measure“ – Ein Gebet in der Kneipe
Das Album startet mit „Beyond Measure“. Ein Track, der mehr Gebet als Song ist. Brent Cobb singt über Dankbarkeit, Reue, Verluste und
Erkenntnisse. Nur Klavier, Pfeifen, ein bisschen Atmosphäre wie in einer verrauchten Karaokebar. Nett, charmant, roh. Wer hier nach Hochglanzproduktion sucht, hat verloren. Wer zuhört, gewinnt.
Stoner-Vibes und raus aus dem grauen 9-to-5-Alltag
Der Titeltrack „Ain’t Rocked In A While“ macht dann allerdings deutlich, dass der sanfte Einstieg nur ein kurzer Gruß war. Hier knarzt der Verstärker, hier rollt der Staub über die Bühne. Der Song ist ein Befreiungsschlag aus dem grauen 9-to-5-Alltag – mit Stoner-Vibes á la Fu…





