
Dream Theater live in Hamburg 2025
15. Juli 2025
Hamburger Meister kontemporär – Sonderausstellung
15. Juli 2025Mit „Dog Eared“ komplettiert Billie Marten ein vierblättriges Kleeblatt an herausragenden Alben hoch talentierter Singer-Songwriterinnen.
von Werner Herpell
Wer in den vergangenen Monaten bei Sounds & Books aufmerksam hingeschaut hat, dürfte es mitbekommen haben: Begabte Singer-Songwriterinnen in der Nachfolge von Joni Mitchell, Carole King oder Aimee Mann haben hier sehr gute Chancen, wahrgenommen und gewürdigt zu werden. Nach Basia Bulat aus Kanada, Melissa Lingo aka Meka aus den USA und Katharina Schorling alias Catt aus Deutschland vervollständigt nun Billie Marten aus Großbritannien den internationalen Reigen der sanften, am Indie-Folk und Westcoast-Pop orientierten Sängerinnen.
Mit „Dog Eared“in die Jahresbestenlisten
Alle vier Frauen machen dieses insgesamt so komplizierte Jahr 2025 mit ihren Alben ein bisschen besser, schöner, um nicht zu
sagen: erträglicher. Und es spricht für die Klasse von Isabella Sophie Tweddle, die sich als Musikerin kurz und bündig Billie Marten nennt, dass ihre nun erscheinende, bereits fünfte Studioplatte seit 2016 im Vergleich zu den drei anderen kein bisschen abfällt. Im Gegenteil – „Dog Eared“ dürfte auch am Jahresende in der Topliga mitspielen. Und da das meisterliche „Patterns In Repeat“ von Laura Marling nun auch schon wieder ein dreiviertel Jahr alt ist, können wir so prachtvollen Indie-Brit-Folk wie den von Billie Marten natürlich sehr gut brauchen.
Mit dem passenderweise schon im Frühjahr als Single ausgekoppelten, herrlich eingängigen und doch komplex arrangierten Popsong „Feeling“ geht’s hinein in ein Album, das die…





