Bedroom Eyes: Sisyphus Rock – Albumreview

Bedroom Eyes: Sisyphus Rock – Albumreview

Wer sein Herz an den Power-Pop-Indie-Rock verloren hat, kommt an “Sisyphus Rock” von Bedroom Eyes nicht vorbei

Bereits 2010 erschien das Bedroom-Eyes-Debütalbum „The Long Wait Champion“, bevor sich der schwedische Songwriter Jonas Jonsson sieben Jahre Zeit ließ, bevor er mit seiner Band den Nachfolger „Greetings From Northern Sweden“ folgen ließ. Auf das dritte Album mussten die Fans also „nur“ noch fünf Jahre warten, sie werden nun allerdings mit acht krachenden Power-Pop-Tracks belohnt. Gemeinsam mit seinen Kollegen Markus Eriksson (Gitarren und Keyboards), Kim Fastesson (Gitarren), Emil Fritzson-Lindquist (Schlagzeug) und Mattias Andersson (Bass) entdeckt Jonsson auf „Sisyphus Rock“ die etwas lautere Seite von Bedroom Eyes. Von den Spiegel-Kollegen einst noch als „Begegnung von Belle & Sebastian und Jens Lekman“ beschrieben, erinnert an diese Zeiten vielleicht noch das liebliche „One Of Those Things“.

Bedroom Eyes huldigen Paul Westerberg

Bedroom Eyes spielen ihren Indie-Power-Pop-Rock zwar jetzt rauer, hymnische Melodien hat das Quintett indes nicht vergessen, wie im mitreißend-überwältigenden Opener „Streaming My Consciousness“ bestens nachzuhören. Die Schweden lassen den Gitarren-Rock hochleben und bieten mit „The Dark Between The Stars“ eine unwiderstehliche, potentielle Hit-Single an. Nicht weniger ansteckend jedoch sind das treibende „Sisyfuzz“, die Hommage an Replacement-Vorsteher „Paul Westerberg“ sowie das himmlische „Kim“. Den Song „Store Blå” (großes Blau) singt Jonas Jonsson übrigens in Jämska, einem lokalen, dem Norwegischen näher stehenden Dialekt seiner Heimat Jämtland. Bedroom Eyes hauen uns die Gitarrenriffs gar prächtig um die Ohren. Wer sein Herz an den Power-Pop-Rock verloren hat, kommt an diesem Album nicht vorbei.

„Sisyphus Rock“ von Bedroom Eyes erscheint am 25.02.2022 bei Startracks / Believe. (Beitragsbild von Jonas Jonsson)

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