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13. September 2025Mit neuem Produzenten nähert sich Baxter Dury dem Zeitgeist – und klingt aufregender denn je
von Sebastian Meißner
Baxter Dury ist vielleicht der Coolste von allen. Seine lakonischen Texte, vorgetragen mit grobkörnigem Gesang in lasziv-schnoddriger Tonlage, legt er seit neun Alben lässig über eine Mischung aus Indie, Post-Punk- und Psychedelic-Pop-Einflüssen. Mit dieser Formel könnte er ewig weitermachen, ohne je zu langweilen. Doch Dury geht auf „Allbarone“ neue Wege, wagt eine stilistische Neuausrichtung. Verantwortlich dafür ist vor allem die erste Zusammenarbeit mit Produzent Paul Epworth (Florence + The Machine, Arlo Parks, Frank Ocean), den er nach einem ungeplanten Treffen im Backstagebereich beim Glastonbury Festival 2024 für eine Zusammenarbeit begeistern konnte. Das Ergebnis ist
clubtauglicher Elektropop-Sound.
Mehr 90s als 80s
„Ich will das Wort zeitgenössisch eigentlich nicht benutzen – weil ich mich dann wie ein Idiot fühle. Aber es klingt wirklich zeitgenössisch. Es klingt nicht wie eine Band. Genau das war mein Ziel. Es ist etwas völlig Neues für mich – und ziemlich aufregend“, sagt Baxter Dury zu den insgesamt neun neuen Songs auf „Albarone“. Dem kann man nur zustimmen. Das neue Material ist fiebrig, feurig und sexy. Die Bassdrum hämmert die Viertel durch, darüber flimmern Synthies. Referenzen stammen mehr aus…





