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8. Januar 2025Starker Start ins neue Jahr für Fans des feinen Songwriter-Folk: Djurre de Haan alias Awkward I klingt auf „Unalaska“ alles andere als peinlich oder linkisch.
von Werner Herpell
Das Jahr 2025 geht richtig gut los für Fans feinster Singer-Songwriter-Musik. Und der Protagonist stammt nicht etwa aus den USA, aus Kanada, Großbritannien oder Schweden, wie man bei solchen Folkpop-Preziosen vermuten könnte, sondern aus unserem westlichen Nachbarland. Vorhang auf für den Niederländer Djurre de Haan alias Awkward I, bisher eher nur Eingeweihten bekannt, was sich mit „Unalaska“ aber wirklich unbedingt ändern sollte.
Eine milde Apokalypse
Bei diesem tollen Musiker klingt sogar die „Apocalypse“ milde, fast behaglich. Zu einer beatlesken Melodie
(im Sinne der Fab-Four-Verehrung eines Elliott Smith auf seinen späten Meisterwerken „XO“ und „Figure 8“) besingt de Haan das Unvorstellbare – und es ist reinster Seelenbalsam. Ein Muster, das der Mann aus Groningen auch in anderen Liedern seines neuen Albums beibehält: Schwere Themen, Melancholie und Absurdität werden in prächtige Melodien verpackt und dadurch so zugänglich präsentiert, dass man sich ihnen ohne die Gefahr tiefer Depressionen nähern kann.
Neben besagtem Elliott Smith (leider schon seit über 20 Jahre nicht mehr unter uns, aber als Einfluss und Ansporn für sensible Singer-Songwriter weiterhin sehr präsent) klingen auch talentierte Smith-Jünger wie Andy Shauf, Sufjan Stevens oder Aiden Berglund (





