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8. August 2025Mit einer Mischung aus freier und notierter Musik spürt Arve Henriksen mit seinem Quartett auf „Arcanum“ der Seele Skandinaviens nach
von Sebastian Meißner
Wie etwa im Pop oder der harten Gitarrenmusik auch, hat der Jazz aus Skandinavien einen ganz eigenen und unverwechselbaren Charakter entwickelt. Das auch deshalb, weil viele seiner Protagonisten immer wieder Elemente traditioneller regionaler Folkmusik in ihre Werke einbauen oder sie gar zur Basis ihrer identitätsgebundenen Stilistik auserkoren haben. Wie das klingt, zeigt die hier vorliegende Platte unter der Leitung des norwegischen Trompeters Arve Henriksen, für die er sich mit seinem Landsmann Trygve Seim (Saxofon), dem Schweden Anders Jormin (Bass) und dem Finnen Markku Ounaskari (Schlagwerk) zusammengetan und dem Quartett den Namen
Arcanum gegeben hat.
Es ist ein All-Star-Quartett aus versierten Instrumentalisten, die in der notierten wie der freien Musik zuhause sind und vor allem für die (vielleicht skandinavientypischen) still sich entwickelnden Dynamiken bekannt sind. In den zwölf Stücken der hier vorliegenden Einspielung entfaltet sich ein musikalisches Gespräch der vier Musiker, das sich zwischen Komposition und Improvisation, zwischen Melodie und Atmosphäre und zwischen Tradition und Moderne bewegt.
Verwebte Stimmen, offene Formen
Sc…





