
Snocaps: Snocaps – Albumreview
13. April 2026
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13. April 2026Arkells liefern stadion-taugliche Songs, die förmlich danach schreien, live erlebt zu werden, mitten in der Menge, wenn die Musik kurz innehält und ein Meer aus Feuerzeugen und Handylichtern aufglüht.
von Mia Lada-Klein
Arkells liefern auf „Between Us“ Indie-Rock mit starkem Alternative- und teilweise Indie-Pop- und Soul-Einschlag. Damit sind sie die Art von Band, die absolut live-tauglich ist. Bereits beim Opener „Next Summer“ kommt die Assoziation von Stadionrock hoch, mit Klavier und eingängigem Refrain. „Next Summer“ ist eine Hymne über die Ungewissheit der Zukunft. Was passiert dann, was nächstes Jahr, eine Frage, die sich immer wieder in unseren Alltag einzuschleichen vermag. Man sieht förmlich das Lichtermeer beim Live-Konzert, wenn das Showlicht langsam ausgeht und der Song beginnt.
Direkt danach kippt die Platte
bewusst die Stimmung. „What Good“ wirkt wie ein Gegenentwurf, schneller, souliger, mit leichtem Spoken Word Einschlag. Eher tanzbar angelegt, weniger auf Zurücklehnen ausgelegt, mehr Bewegung als Atmosphäre.
Arkells und ihre Features als Spielwiese zwischen Soul, Disco und Indie
Spannend wird es, wenn Arkells die Tür für andere aufmachen. „Ride“ mit Grouplove funktioniert als sonnendurchfluteter Indie-Pop-Moment, mit Synths, die im Hintergrund schweben. „Money“ mit Portugal. The Man geht einen anderen Weg. Ein monotones, aber eingängiges Vocal-Pattern trifft auf Synths und Keys. „What’s On Your Mind“ mit Poolside bringt Disco-Nostalgie und eine entspannte Club-Ästhetik zusammen. Arkells experimentieren ein wenig, würzen hier und da, …




