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13. Februar 2026Rapper Apache 207 und seine fulminante Show in der Hamburger Barclays Arena
Text und Fotos von Sarah Ismail
Am Donnerstag den 12.02.2026 fanden sich 13.440 Gäste in der Barclays Arena in Hamburg ein, doch die Arena war fast nicht wiederzuerkennen. In der Mitte der Halle, ein Flugzeug in Originalgröße und die Fans, bereit mit Apache auf eine unglaubliche Reise zu gehen. Apache 207 kam 15 Minuten zu spät, sehr passend für die Darstellung eines Flughafens. Der obere Teil des Flugzeug hob sich in die Luft und da war er, Apache als Pilot, bereit einen unvergesslichen Abend zu liefern.
Apache 207 schwebt auf einer Wolke
Die Fans waren mit Leuchtarmbändern ausgestattet, die Arena war ein einziger Sternenhimmel. Was man nicht erwartet hätte sind ein riesiges Fußballfeld und zwei, nicht minder beeindruckende, aufblasbare Fußbälle an einem Flughafen, doch Apache machte das Unmögliche möglich. „Wenn das so bleibt“ hat er einfach gleich zweimal gesungen, um mit den Fans an der Barrikade so viele Fotos und Autogramme wie möglich zu machen. Umarmungen und Kreischerein durften natürlich auch nicht fehlen.
Und als er „Wolken“ performte, es war natürlich klar, schwebte Apache 207 ganz leicht auf einer Wolke einmal ganz um die Arena herum und war den Fans auf den Sitzplätzen ganz nah. Doch das war noch nicht genug: Aus den Lautsprechern tönte jetzt „Über den Wolken“ von Reinhard May. Mit seinem Mikro in der Tasche, einer Zigarette in der einen und eine Kamera in der anderen Hand schwebte Apache weiter im Kreis und filmte die Fans, die ihm auf einem großen Bildschirm fröhlich entgegenwinkten.
Nicht nur Apache und die Fans hatten ihren Spaß, auch seine Band, bestehend aus Max Grund (Gitarre), Dirk Erchinger (Drums), Dominik Bornhorn (Bass) und Rieko Okuda (Keys), tanzten, sprangen und lieferten eine ansteckende Atmosphäre.
Pausenentertainment
In einer kurzen Pause, in der sich Apache schnell umzog, ließ das Entertainment dennoch nicht nach. Auf dem Bildschirm ein Flugzeug, das durch verschieden hohe Ringe geführt werden musste, je lauter die Fans schreien, desto höher flog das Flugzeug, ganz nach dem Handspiel `Flappy Bird`. Nur ein einziger Ring wurde verfehlt.
Zurück auf die Bühne kam ein ganz anderer Apache, eben noch in Anzug, Haare streng zurückgebunden, mit einer runden Sonnenbrille und jetzt mit einer gelb-schwarzen Motorradjacke und Hose, Haare offen und spitzer Sonnenbrille. Die Energie war eine andere, es war richtig aufgeheizt und das nicht nur wegen der vielen und fast ständigen Pyrotechnik. Und als sei das alles nicht schon genug, brachte er einen weiblichen Geburtstagsfan auf die Bühne, der den nächsten Song („Miami“) ankündigen und auch ein wenig mit ihm flirten durfte.
Apache 207 im Herbst wieder auf Tour
Sechs seiner Freunde hatten auch kurzzeitig mal Platz auf den Flügeln des Flugzeugs und sangen mit ihm „Nie mehr gehen“. „Komet“ stimmte Apache 207 auch gleich zweimal an und ließ die Fans beim zweiten mal ganz alleine die erste Strophe singen, mit der Ankündigung, er würde das Mikro weglegen, wenn sie laut genug sind. Nach zwei Sekunden lag das Mikro auf dem Boden.
Feuer, ein Flugzeug, Sternenhimmel und eine markante, starke Stimme. Wer die Show verpasst hat, sollte sie dringend nachholen. Er spielt noch zwei weitere Shows in Hamburg, am 13. und 14.02. und dann ist die Tour vorbei. Doch keine Sorge, im Herbst gibt es noch 16 weitere Zusatzshows, wieder mit Finale in Hamburg.



























