
Joe Astray live in Hamburg 2025
20. Dezember 2025
Laufey: Santa Claus Is Comin‘ To Town – Song des Tages
21. Dezember 2025Die Alben des Jahres 2025 von Sounds-&-Books-Mitarbeiter Sebastian Meißner
Für mich war 2025 kein überwältigendes Musikjahr. Ich hab deutlich mehr alte Platten gefeiert als Neuerscheinungen. Tolle frische Platten gab es natürlich trotzdem. 20 davon waren die folgenden. Die Reihenfolge ist einigermaßen willkürlich.
1. Pulp: More
Glamouröses Comeback-Album der insgeheim besten Britpop-Band
(Beitragsbild: Pulp von Tom Jackson)
2. Little Simz: Lotus
Groß, größer, Little Simz
3. Cameron Winter: Heavy Metal
Verschrobenes, reichlich eigenwilliges Songwriter-Album, das mit jedem Durchlauf reicher wird
4. Geese: Getting Killed
Stones, Television, Beirut und und und: Referenzreiche Platte, die den Hype locker rechtfertigt
5. Sudan Archives: The BPM
Schwitz: Greller und trickreicher R’n’B, der in keiner Sekunde innehält
6. Baxter Dury: Allbarone
Elektronischer und tanzbarer als zuletzt, aber kein bißchen weniger cool.
7. Fred Hersh: The Surrounding Green
Piano Jazz-Trio ohne jede Klischeebedienung
8. Say She She: Cut And Rewind
Die geradlinigste Disco-Soul-Platte des Jahres
9. Dijon: Baby
Es steckt tonnenweise Schönheit in dieser eigentlich unspektakulären Musik
10. Zwanie Jonson: In My Beat
Maximal-lässiger Sunshine-Sound. In ein paar Jahren wird man sich sicher fragen, warum zur Hölle das kein Multiseller geworden ist
11. Moscoman: Caviar
Tanzbarer Postpunk-Pop, dessen Kraft oft aus der Einfachheit seiner Ideen stammt
12. Anouar Brahem: After The Last Sky
Brahem entfaltet seine Magie einmal mehr in Musik, die bis zum Schluss ihr Geheimnis hütet
13. FKA Twigs: Eusexua
Kein Schubladenschrank der Welt hat genug Platz für diese manchmal überfordernde, meist aber belohnende Musik
14. DJ Koze: Music Can Hear Us
Ruhiger und reduzierter als die Vorgänger – dennoch erneut ein Volltreffer
15. Cass McCombs: Interior Live Oak
Entspanntheit und Groove kombinieren nur wenige so elegant wie Cass
16. Crayon: Home Safe
Aufgeräumter, äußerst geschmackvoll inszenierter Hybrid-Pop made in France.
17. Mikis Theodorakis: Lost Songs
Diese Miniatur-Skizzen, eingespielt von Pianist Henning Schmiedt, sind entwaffnend liebenswert
18. Erobique & Jacques Palminger: Songs Of Joy auf der Veddel
Ach, einfach die Schönste des Jahres
19. Kokoroko: Tuff Times Never Last
Glaube, Liebe, Kokoroko: Zu Afrobeat, Highlife und Jazz gesellt das Londoner Kollektiv nun auch Disco, Bossa und Lovers Rock.
20. Parcels: Loved
Diese Band kann nur Liebe. Abgrundtieffreie Musik für Optimisten




