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10. September 2025In 90 Minuten durch zahlreiche Klangwelten: Die dänische Songwriterin Agnes Obel in der Hamburger Elbphilharmonie
Text und Fotos von Wanja Wiese
Keine Vorband, kein langes Warten. Zusammen mit Ihren Musikern Hinako Omori (Keyboard), Julian Sartorius (Schlagzeug) und Marie-Claire Schlameus (Cello) betrat Agnes Obel am 09.09.2025 wenige Minuten nach 20:00 Uhr die Bühne des ausverkauften großen Saales der Elbphilharmonie Hamburg.
Viele Emotionen mit Agnes Obel
„Words Are Dead“ vom 2013 erschienenen Album „Aventine“ leitete den
musikalischen Abend des Quartetts ein, der das Publikum in Klangwelten entführte, deren Vielschichtigkeit und Schönheit sehr berühren, wenn man dafür empfänglich ist. Allein durch ihre Stimme vermag Agnes Obel die unterschiedlichsten Emotionen zu transportieren, sei es zurückgenommen oder laut, der Wiedererkennungswert ist ihr gewiss. Altes und auch Neues stand auf dem Menü, somit wurde meine Hoffnung auch nach neuer Musik erfüllt. Vor allem das dritte und letzte Stück der Zugabe hätte ewig weiter gehen dürfen, für mich gern im Ausmaß von Pink Floyds „Echoes“.
Prismenhafte Videoprojektion
Der visuellen Untermalung des Konzertes diente eine prismenhaften Videoprojektion der Umrisse der Musiker auf die gewölbte Leinwand hinter der Bühne in Echtzeit. Farblich war das sehr schön anzusehen, zum Fotografieren hätte ich mir jedoch einen anderen Punkt im Saal gewünscht, um das Gesehene adäquater festzuhalten. Die Länge des Konzertes stellte mich leider nicht wirk…




