Miley Cyrus: Younger Now – Album Review

Miley Cyrus: Younger Now – Album Review

 

Weg vom Plastik

Seit ihrem letzten Album hat Miley Cyrus viel ausprobiert. Sie spielte in Woody Allens Amazon-Serie „Crisis in Six Scenes“, nahm das Album „Miley Cyrus & Her Dead Petz“ mit den Flaming Lips auf, duettierte mit Billy Idol, Joan Jett und Dolly Parton, wirkte als Synchronsprecherin in „Guardians of the Galaxy Vol. 2″ mit arbeitete als Gesangscoach in der TV-Show „The Voice“. Was zumindest zweierlei zeigt: Miley Cyrus hat viele Talente.

Sounds & Books_Miley Cyrus_Younger Now_CoverUnd sie ist längst raus aus der Bubblegum-Pop-Ecke. Dass sie singen kann, ist schon länger bekannt. Dass sie Skandale kann, auch. Aber kann sie auch gute Platten? Younger Now“ ist zumindest in Ansätzen eine gute Platte geworden. Es vereint recht klassisches Country-Material wie „Rainbowland“, „Inspired“ oder „Malibu“, einige veritable Gitarren-Pop-Tracks wie „Thinkin’“ oder „Bad Mood“. Seine stärksten Momente hat Miley aber in den ruhigen Momenten. „Week Without You“ und „She’s Not Him“ sind gut arrangierte Tracks, in denen die 25-Jährige andeutet, was sie kann.

Fünf Nummer-Eins-Alben in den US-Charts, fünf ausverkaufte Welttourneen und knapp dreißig Millionen verkaufte Tracks.Sie eine der meistgesuchten Künstler im Internet und hat über 160 Millionen Follower auf allen Online-Plattformen. Ihre Videos verzeichnen mehr als drei Milliarden Views: Miley ist eine der bedeutendsten Figuren der zeitgenössischen Popkultur. Mit „Younger Now“ beginnt sie nun, diesen Ruf auch musikalisch zu rechtfertigen. Es ist kein Meilenstein des Pop, aber das erst Album, mit dem man Miley voll und ganz ernstnehmen muss. Man sollte sie auf dem Zettel haben.

Younger Now“ von Miley Cyrus erscheint am 29.09.2017 bei RCA / Sony Music.

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