Tygapuss und Few Dollars More live in Hamburg – Konzertreview

Tygapuss und Few Dollars More live in Hamburg – Konzertreview

Indie-Garagen-Rock aus Bremen und Heavy-Blues-Rock aus Norwegen im Freundlich + Kompetent

von Gérard Otremba

Mit ihrem Ohrwurm-Hit „He’s Savage Like An Animal“, der bei Sounds & Books bereits zum Song des Tages gekürt worden ist, Air Play in den USA erhalten und in schottischen Clubs als Tanzfeger eingeschlagen hat, beginnt die in Bremen beheimatete Band Tygapuss das Konzert am 20.08.2016 in der Hamburger Bar Freundlich + Kompetent. Schnell, kurz, knackig und ohne viel Schnörkel präsentiert das Quartett bestehend aus Sängerin Anna Gette, Gitarrist Hannes Weißbach, Bassist Julian Domke und Schlagzeuger Burkard Ruppaner ein halbstündiges Set aus Rock’n’Roll, Punk, Garagen-Rock, Indie-Rock und Crossover. Dass die charmante Frontfrau Anna Gette Blondie und Debbie Harry zum Vorbild hat, klingt in den Songs, die sie zusammen mit Youbi Deinas schreibt, durchaus an, hört man in dem kantigen und rohen Rock den Pop immer wieder heraus. Ende des Jahres gehen Tygapuss ins Studio und nehmen das für das Frühjahr 2017 geplante Debütalbum auf. Da lohnt es sich dann mal reinzuhören, denn außer „He’s Savage Like An Animal“ besitzen mindestens noch die Songs „Candygirl“ und „Gimme Some Fun“ Hitpotential. Wir sind gespannt und warten.

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Auf das erste Album der norwegischen Formation Few Dollars More muss man nicht mehr warten, ist es doch bereits 2015 erschienen und trägt den Titel Sunset Redemption. Mit den Songs aus ihrem Debütalbum ist das Quartett aus Drammen zum ersten Mal in Deutschland unterwegs und überzeugt mit einem einstündigen Gig, das alle Freunde des Heavy-Blues-Rock zu begeistern weiß. Die Bühnenpräsenz von Sänger Odd Thomas Bergen Tandem ist überragend, seine Stimme die genau passende zu diesem von dumpfen Bässen, harten Gitarrenriffs und mächtigen Drums dominierenden Sound. Ein Sound, der es Gitarrist Espen Klausen ermöglicht, die gute alte Poser-Schule zu demonstrieren, mit Wah-Wah-Effekten und schnellen Gitarrenläufen, während Bassist Henning Sandum und Drummer Tor-Christian Eriksen Bolstad die Rhythmusmaschinerie in Gang halten. Wer sich von der Power und Ausstrahlung von Few Dollars More überzeugen möchte, kann dies am 25. und 27. August beim Stadtfest in Oldenburg, sowie am 26. August in Bremen tun, wo Few Dollars More im Bistro Journal auftreten werden. Sounds & Books wünscht schon mal allen, die den Weg zu den Few Dollars More-Konzerten finden, viel Spaß.

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