Depeche Mode: Spirit – Album Review

Depeche Mode: Spirit – Album Review

Depeche Mode inszenieren sich auf Spirit als Kulturpessimisten und zeichnen mit erfreulich rohem Sound ein düsteres Bild unserer Zeit Auf ihrem 14. Studioalbum erfinden sich Depeche Mode zwar nicht neu, doch markante Details machen Spirit zu einem überraschenden Hörerlebnis. Die Synthie-Pop-Ikonen warten ungewohnt roh und düster mit EBM-Noise auf und diese Old School-Roughness verleiht dem gesamten Album eine Dringlichkeit und Bedrohlichkeit, die man bei den britischen Superstars schon lange nicht empfunden hat. Besonders eindrücklich ist…

Lesen

Emilys Giant: The Golden Ticket Session – Album Review

Emilys Giant: The Golden Ticket Session – Album Review

Minimalistischer und melancholischer Folk-Sound von Emilys Giant Alternative deutsche Musik bewegt sich im Moment entweder im Ost-Punk-Rock Milieu à la Milliarden und Isolation Berlin oder surft auf der neuen Indie-Welle mit Bands wie Razz, Giant Rooks und AnnenMayKantereit. Emilys Giant aus Leipzig unterlaufen beide Kategorien und das liegt nicht nur daran, dass Robert Groos-Albouts und Jörg Blumenstein aus ihrer Sturm- und Drangzeit raus sind. Ihre musikalische Stilrichtung zeichnet sich durch einen melancholischen Folk-Sound aus, der…

Lesen

Song des Tages: Mellow Harmony von Raz Tilley

Song des Tages: Mellow Harmony von Raz Tilley

  Ins ferne Australien zieht uns mal wieder der heutige Song des Tages bei Sounds & Books. „Mellow Harmony“ heißt der neue Song der in Brisbane lebenden Raz Tilley. „Mellow Harmony“ ist ein souliger Folk-Pop-Track, der den Sixties-Geist atmet und trotzdem modern klingt. Und in der Video-Ausführung gleich zweimal zu hören und zu sehen ist (also unbedingt dran bleiben). Viel Vergnügen mit „Mellow Harmony“ von Raz Tilley (Beitragsbild: Pressefoto).  

Lesen

Chet Baker und Dizzy Gillespie At Onkel Pö’s Carnegie Hall – Album Review

Chet Baker und Dizzy Gillespie At Onkel Pö’s Carnegie Hall – Album Review

Jazz-Sternstunden aus Hamburg   Als „Onkel Pö’s Carnegie Hall“ im Eppendorfer Lehmweg in Hamburg 1985 für immer seine Tore schloss, riss dies eine Lücke in das hanseatische Nachtleben, die seitdem nie mehr adäquat geschlossen werden konnte. Die Geheimnisse am Pö waren die nur 60 Zentimeter hohe Bühne, die unmittelbare Nähe zum Publikum und eine gelöste Atmosphäre, wie sie heute schon alleine wegen der zahlreichen Amtsauflagen kaum mehr möglich wäre. Im Pö’s gehörte es dazu, dass…

Lesen