Bob Dylan: Melancholy Mood – EP Review

Bob Dylan: Melancholy Mood – EP Review

Vier Songs vorab aus dem im Mai erscheinenden neuen Bob Dylan-Album Fallen Angels

von Gérard Otremba (Beitragsbild: Karsten Jahnke GmbH)

Bevor Bob Dylan am 20.05. sein neues Album Fallen Angels veröffentlicht, gibt es als Bonmot die EP Melancholy Mood vorab. Das 37. Album des bald 75-jährigen Bob Dylan ist die Fortsetzung des im letzten Jahr erschienenen Longplayers Shadows In The Night, auf dem Dylan alte, durch Frank Sinatra bekannt gewordene Standards neu interpretierte. Auch für Fallen Angels hat sich Bob Dylan einige klassische amerikanische Songs vorgeknüpft, zwölf an der Zahl, von denen vier auf der nun vorliegenden EP Melancholy Mood zu hören sind. Zu welchen stimmlichen Höhenflügen ihn das alte Liedgut inspirierte, bewies Dylan sowohl auf Shadows In The Night, als auch während seiner Konzert-Tour.

Ganz ähnlich die Vorgehensweise und Stimmung auf Melancholy Mood. Bob Dylan croont sich als trauriger Romantiker durch das hier abgespeckte Programm, beginnend mit dem melancholischen EP-Titelsong „Melancholy Mood“, sowie den nicht minder weh- und schwermütigen „All Or Nothing At All“ (beide Songs während des Hamburg-Auftritts gespielt) und „Come Rain Or Come Shine“. Dylans Band reduziert auf ein Minimum an Begleitung, immerhin dürfen die Herren für „That Old Back Magic“ mit dem Tempo variieren. Die verträumte Atmosphäre bleibt. Ein schönes kleines Warm-Up für Fallen Angels.

„Melancholy Mood“ von Bob Dylan ist am 16.04.2016 bei Columbia / Sony Music erschienen.

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